Ich lese ja immer wieder gern Buchrezensionen. Besonders dann, wenn sie von Menschen kommen, die ebenjenes Buch auch gelesen und im Falle eines Kochbuches selbiges sogar benutzt haben. Und so bin ich dann auch ueber eine Rezesion meines Lieblingskuchbuches bei amazon gestolpert:

Das Buch ist, laut einer besorgten Leserin aus den USA, wo das Buch zuerst erschien, leider nicht brauchbar. Die Rezepte haben mehr als fuenf Zutaten. Nun ja, das ist natuerlich tragisch. Was sie wohl erst zu meinem anderen gern benutzten Kochbich sagen wuerde?

Auch da braucht man pro Rezept mehr als fuenf Zutaten. Dafuer schmeckt es denn auch besser, als Mac & Cheese!
Es ist schon seltsam. Ich lebe gern hier, moechte nicht mehr zurueck und moechte auf keinen Fall die Vielfalt in unseren Supermaerkten missen. Aber wenn ich mir dann angucke, was ich wirkich kaufe, dann sehe ich: importiert aus Daenemark (Butter), importiert aus Frankreich (Kaese), importiert aus thailand (Fischsauce), aus Indien (Reis), aus China (Black Bean Sauce) oder aus Schottland (echtes Buttershortbread). Nur aus Amerika kaufe ich ausser Gemuese, Joghurt, Milch und Klopapier nicht viel.
Ob vielleicht doch was dran ist, am Vorurteil, dass amerikanische Kueche keine Kueche, sondern ein Trauerfall ist?!?