Und wieder packen Freunde und Bekannt ihre Kisten und Koffer und ziehen weiter. In diesem Falle zurueck nach Deutschland. Haben wir auch in der letzten Zeit nicht mehr viel Kontakt mit den beiden gehabt, so hinterlaesst es doch immer ein eigenwilliges Gefuehl. Wieviele Freunde haben wir nun schon kommen und gehen sehen? Die einen gingen nach California, die naechsten nach DC, die wirklich beste Freundin packte ueberstuerzt ihre Koffer und ging zurueck nach Canada. Die einen hierhin, die anderen da hin.
Doch der schwerste Abschied steht uns nun bevor. Ein Freund von uns ist liegt im Krankenhaus. Mit einem inoperablen Gehirntumor. Genauso alt wie wir. Zwei Kinder. Einfach so.
Mir tun die vier so Leid und ich wuenschte ich haette mehr zu bieten, als meine armseeligen Worte per Brief und meine verzweifelten Gebte am Abend.
Leben ist so kostbar. Wie oft verschwenden wir es doch. Und wie selten wird es uns bewusst...
Kann ich jetzt aufwachen und alles ist wie vorher?
Ich moechte helfen und dabei gibt es nichts, was ich tun kann. Kann sorgenvolle Blicke Richtung Marryland werfen. Aber was hilft das? Was lindert das?